Gründer

Peter Hallebach

Seit über 40 Jahren trägt Peter Hallebach kaufmännische, operative und strategische Verantwortung im Mittelstand. Als aktiver Reservist der Bundeswehr, dessen Verbindung zur Truppe mit dem Wehrdienst begann, verbindet er Uniform und Wirtschaft. Er stammt in dritter Generation aus einer Familie von Reiseunternehmern und hat die meiste Zeit Organisationen geführt, meist als Geschäftsführer, General Manager oder Director of Operations, verantwortlich für Ergebnis, Organisation und Mitarbeitende. Dazu kamen Projekte in Unternehmen unterschiedlicher Branchen, unter anderem zu ESG, Compliance und Datenschutz. Er kennt den Mittelstand daher von innen: knappe Ressourcen, kurze Entscheidungswege und Verantwortung für Arbeitsplätze.

Für Details war er sich nie zu schade. Wer ein Unternehmen führt, muss sich auch den kleinsten Prozess ansehen können, wenn dort die Ursache liegt. Aus der Projektarbeit hat er eine Überzeugung mitgenommen: Jede Aufgabe ist ein Projekt, und dahinter stehen Prozesse, in jeder Branche. Wie wichtig Vorsorge ist, zeigte ihm die Krise der Reisebranche. Damals riet er Unternehmen, rechtzeitig ein Notfallhandbuch anzulegen, lange bevor Resilienz zum Schlagwort wurde.

Viele Jahre hat er in Afrika und auf Mauritius gelebt und gearbeitet. Dort gründete er travelcenter.africa, ein Technologieunternehmen für den Reisevertrieb im subsaharischen Afrika. Ein Unternehmen in einem fremden Markt aufzubauen, mit anderen Regeln, anderer Infrastruktur und anderen Erwartungen, verlangt Improvisation und einen langen Atem. Diese Zeit hat ihn gelehrt, zuzuhören und sich auf Menschen einzustellen, statt fertige Lösungen mitzubringen.

Seine interkulturelle Erfahrung und sein Denken in Projekten bringt er als Reservist in die Bundeswehr ein, unter anderem beim Cyber Innovation Hub der Bundeswehr. Über den tiefgreifenden Wandel der Truppe spricht er auch öffentlich, etwa als Gast in Podcasts. Umgekehrt adaptiert er für die Wirtschaft, was sich in der Truppe bewährt hat: Führung unter Unsicherheit, klare Lagebilder und geübte Abläufe. Wirtschaft und Bundeswehr gehen Aufgaben unterschiedlich an. Das hat seinen Ehrgeiz geweckt, aus beiden Denkweisen das Beste zu verbinden. Das gelingt nicht immer, aber er ist überzeugt, dass beide Seiten zur selben Medaille gehören. Was er anpackt, setzt er mit Leidenschaft um: innovativ, fleißig und mit Respekt vor der Sache. Diese Erfahrung aus zwei Welten prägt bei Check Six die Lagebeurteilung und die Entscheidungen, die daraus folgen.

Gründer

Joachim Dutschke

Seine 40 Jahre Führung und Erfahrung in der Bundeswehr bilden die Grundlage, auf der Check Six mittelständische Unternehmen in Fragen von Sicherheit, Krisenfestigkeit und handlungsfähiger Organisation vorbereitet. Joachim Dutschke begann in der Kampftruppe und verbrachte den größten Teil seiner Dienstzeit als Soldat und Stabsoffizier in der Luftwaffe. Schon zu Beginn seiner Laufbahn nahm er an den NATO-TacEvals (Tactical Evaluation) seines Verbandes teil und erlebte hautnah, was diese ganzheitliche Art der Übung bewirkt.

Als Adjutant eines Kommandierenden Generals arbeitete er früh unmittelbar an der Seite der militärischen Führung und gewann tiefe Einblicke in die Führungsphilosophie der Bundeswehr und ihre Prozesse. Über zahlreiche Stationen und Stabsfunktionen führte ihn sein Weg mehrfach als Referent in das Bundesministerium der Verteidigung, wo er an sicherheitspolitischen Analysen, an der Planung von Fähigkeiten und Ressourcen und an ministerieller Grundsatzarbeit mitwirkte. Seine Schwerpunkte lagen im Krisenmanagement, in der Resilienz und, als Personalführer, in der Personalentwicklung. Dazu gehörten Lagebeurteilungen, Übungs- und Prüfverfahren, Notfall- und Kontinuitätsvorsorge, Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Steuerung von Veränderungen und Projekten.

Er führte Menschen auf unterschiedlichen militärischen Ebenen und verfasste Grundsätze und Regelungen, insbesondere in Reservistendienstangelegenheiten. Bei der Einführung von Groupware in die Streitkräfte vermittelte er als Liaison Officer zwischen Nutzern, Technik und Führung und schuf Verständnis für die jeweils andere Sichtweise. Als Protokollstabsoffizier im Ministerium bereitete er Besuche ausländischer Staatsgäste vor, sorgte für einen reibungslosen Ablauf und für eine Nachbereitung, die auf Verbesserungen zielte. In Briefings für die politische und militärische Spitze, in Vorträgen und Verhandlungen lernte er, komplexe Sachverhalte klar zu vertreten. Sein letztes großes dienstliches Vorhaben war „antreten.jetzt“, ein umfassendes Programm zur Stärkung der Reserve der Bundeswehr.

Ihn zeichnet aus, dass er nicht in den Kategorien denkt, die er vorfindet, und jede Aufgabe angeht, als finge er bei null an. Sein Büro wirkte eher wie eines in einem Start-up und überhaupt nicht wie eine militärische Amtsstube. Mit Check Six adaptiert er für den Mittelstand, was sich unter Druck bewährt hat: klare Verantwortung, geübte Abläufe und Entscheidungen auf Grundlage einer belastbaren Lage, mitunter auch mit unkonventionellen Wegen zum Ziel.

Kurz nach der Gründung mit an Bord

Markus Wortmann

Fast 40 Jahre Polizei, ein großer Teil davon in der Bekämpfung von Cybercrime: Markus Wortmann bringt operative Erfahrung mit realen Bedrohungslagen zu Check Six. Als Kriminalbeamter war er Fachberater Cybercrime beim Polizeipräsidium Südosthessen, beriet beim Hessen CyberCompetenceCenter zu IT-Sicherheit und Prävention und arbeitete zuletzt an der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime des Hessischen Landeskriminalamts. Dort melden sich Betroffene, wenn der Angriff bereits läuft. Er weiß deshalb, wie Unternehmen in solchen Lagen reagieren, was dann fehlt und wie die Organisierte Kriminalität vorgeht, die hinter vielen Angriffen steht.

Seine Praxis hat er wissenschaftlich unterlegt. Der Diplom-Verwaltungswirt (FH) absolvierte zudem den berufsbegleitenden Master Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, mit den Schwerpunkten Kriminalitätstheorien, Kriminalprävention, Ermittlungsmethoden, Opferforschung sowie Straf- und Strafverfahrensrecht. Das Studium lehrt, die Ursachen von Kriminalität zu verstehen, Gegenmaßnahmen nüchtern zu bewerten und Erkenntnisse in praxistaugliche Handlungsmodelle zu übertragen. Bei Check Six erklärt er daher, warum Täter ein bestimmtes Unternehmen auswählen, wo Prävention wirkt und wie Betroffene nach einem Angriff begleitet werden müssen.

Sein Wissen gibt er seit Jahren weiter: als Dozent an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit, in Vorträgen und Workshops sowie als Vorsitzender des Vereins „Sicheres Netz hilft e.V.“. Als zertifizierter Fachberater für Opferhilfe und Business-Coach weiß er, dass ein Angriff nicht nur Systeme trifft, sondern auch Menschen.

Bei Check Six steht er für Awareness. Er zeigt, was geschieht, wenn eine Organisation nicht vorbereitet ist. Nicht um abzuschrecken, sondern weil Erfahrung aus der Praxis mehr überzeugt als jede Checkliste. Wie macht man es Tätern schwer? Wie kommt man vor die Welle? Was ist zu tun, wenn das Unternehmen bereits Opfer geworden ist? Für den Mittelstand leitet er daraus ab, worauf es in der ersten Stunde ankommt: wer erreichbar ist, wer entscheidet und wen man wann einbezieht. Der Ruhestand hat ihn nicht gebremst, er ist sogar ein Vorteil. Als aktiver Polizeibeamter hatte er bei einem strafrechtlichen Anfangsverdacht im Rahmen seiner gesetzlichen Aufgaben zu ermitteln. Heute kann er sich die Lage eines Unternehmens in Ruhe anhören und gemeinsam mit den Verantwortlichen einordnen. Gespräche behandeln wir vertraulich; gesetzliche Offenlegungs- und Aussagepflichten bleiben unberührt.

Drei Werdegänge, ein gemeinsamer Maßstab: Organisationen, die unter echtem Druck funktionieren müssen, brauchen klare Führung, klare Grenzen und ehrliche Bewertung.

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Warum hinter drei Namen eine große Gruppe steht

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